Meine Sinne waren betäubt, durchtränkt vom neckischen Alkohol und dem Duft der musikerfüllten Nacht.
Es war wieder eine jener Nächte, die wir gemeinsam zelebrierten ohne Rücksicht auf den Verlust der Erinnerung, ohne einen Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft zu verschwenden. In jenen Nächten sind wir frei.
Wie so oft schon in der Vergangenheit, haben dich meine Augen gesucht.
Bei jeder Begegnung sind deine Unerreichbarkeit und dein Argwohn meine Begleiter.
So dachte ich, wäre es auch dieses Mal.
Ich habe nicht den Mut, dir zu sagen, wie sehr deine Anwesenheit an mir nagt. Sie frisst meine auf - so gewaltig erscheinst du mir.
So dachte ich, wäre es auch dieses Mal.
Mein dynamischer Übermut konnte mir das Gegenteil beweisen und brach mein Schweigen. Ein simples Wort fiel mir aus meinem Mund heraus und machte mich stolz, denn ich habe den Schlund des Schweigens überwunden. Nicht grazil, aber immerhin war ich noch am Leben...
wer auch immer die person war..ich beneide sie/ihn.
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